Herzlich Willkommen auf Floh-Befall.de!

Auf dieser Seite finden Sie nützliche Informationen zu Flöhen (Siphonaptera). Darüber hinaus gibt es hier auch Wissenswertes zu den Ursachen eines Floh-Befalls sowie den Möglichkeiten, wie ein Befall vorgebeugt bzw. behandelt werden kann. Die Informationen auf dieser Seite basieren auf eigenen Erfahrungen und tierärztlicher Ratschläge.

Wie kommt es zu einem Befall?

Hunde und Katzen können sich überall dort Flöhe einfangen, wo sich andere Tiere mit Flohbefall aufhalten oder sich aufgehalten haben. Es reicht also unter Umständen schon aus, nur kurz einem befallenden Hund beim Gassi gehen begegnet zu sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unterseite: Ursachen für Flöhe


Was ist eigentlich ein Floh?

Flöhe sind Parasiten, die auch als Siphonaptera bekannt sind. Sie können eine Länge/Größe von 1,5 bis 4,5 Millimetern erreichen. In Europa sind etwa 70 Floh-Arten nachgewiesen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unterseite: Was sind Flöhe?


Welche Anzeichen für einen Flohbefall gibt es?

  • Das Tier kratzt sich auffällig oft, unterschiedlich stark, fühlt sich unwohl und/oder ist sehr unruhig.
  • Bei der näheren Betrachtung des Tierfells sind dunkle Punkte (Floh-Kot) auffällig.
  • Stellenweise sichtbarer Haar-/Fellverlust.
  • Das Tier macht immer wieder auf sich aufmerksam (tiefes Miauen / Bellen).

Menschenflöhe (Flöhe bei Menschen)

Durch einen sehr starken Flohbefall ist es auch Möglich, dass Flöhe vom Wirtstier auf den Menschen überspringen. Beispielsweise, wenn das Tier nicht mehr ausreichend Blutmahlzeiten bietet. Menschenflöhe sind, ähnliche wie Katzenflöhe sehr lästig und sollten schnellstmöglich behandelt bzw. bekämpft werden.


Weit verbreitete Flohmythen

Flöhe sind völlig ungefährlich für Tiere:

Das stimmt nicht. Ein Flohbefall kann insbesondere für junge Tiere sehr gefährlich sein. Es schwächt das Tier und es besteht die Möglichkeit, Floh-Krankheiten zu übertragen.

Flöhe beißen nur Hunde und Katzen:

Das stimmt nicht. Wenn ein Tier sehr stark befallen ist, ist es durchaus möglich, dass der Parasit auf den Menschen überspringt. Flöhe mögen nämlich auch das Blut von Menschen.

Ohne frisches Blut leben Flöhe nicht lange:

Das stimmt auch nicht. Flöhe sind wahre Überlebenskünstler! Sie können bis zu acht Wochen ohne Nahrung bzw. frisches Blut überleben.

Der Hundefloh ist häufiger verbreitet:

Das stimmt ebenfalls nicht. Der Katzenfloh ist der am weit verbreiteste Floh. Ursache dafür ist, dass der Katzenfloh auch Hunde, Ratten und sogar Menschen befallen kann.

Flöhe sterben im Winter:

Das stimmt leider auch nicht. Flöhe, deren Wirtstiere sich nicht in einer warmen Umgebung aufhalten, sterben in der Regel. Doch Flöhe in unseren Wohnungen können allerdings das ganze Jahr überleben.

Ein Katzenfloh unter dem MikroskopKatzenfloh in einer NahaufnahmeEvanherk from nl [GFDL or CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

Flohlarve unter dem MikroskopLarve eines FlohsFlea Larva“ von Kalumet - self created 11/01/2006. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Flohkot - Links trocken, rechts befeuchtetFlohkotKalumet at the German language Wikipedia [GFDL], via Wikimedia Commons